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Feldnotizen aus dem Leben: Blabla

  • NBJ Coaching und Seminare
  • 28. Nov. 2025
  • 1 Min. Lesezeit

Am Familientisch oder im Meeting redet jemand für mein Empfinden ziemlich laut oder ziemlich lange. So lange, dass andere, die ich auch gern hören würde, kaum mehr Platz finden. Geschweige denn ich selbst.

Ich merke, wie mein Körper unruhig wird. Wie sich Ärger zeigt und mein Kopf anfängt, Optionen durchzuspielen. Die Person zurechtweisen. Etwas Sarkastisches einwerfen. Oder innerlich einfach aus der Situation aussteigen und am liebsten gehen.

Dann erinnere ich mich daran, dass es in solchen Momenten oft weniger um Lautstärke geht, als um das Bedürfnis, gehört zu werden. Um das Gefühl, zu zählen. Ich atme ein paar Mal bewusst durch und versuche, erst einmal zu verstehen, statt sofort zu bewerten.

Und erstaunlicherweise verändert sich dadurch etwas. Zuerst in mir, dann im Raum. Die Spannung wird etwas leiser. Und erst dann entsteht für mich überhaupt die Möglichkeit zu entscheiden, ob, wann und wie ich intervenieren möchte.





















Foto: Thirdman via pexels.com


🦒 Mini-Tipp:

Wenn du merkst, dass du innerlich dichtmachst, versuche einen Moment lang, das Bedürfnis hinter dem Verhalten zu sehen. Menschen, die sehr laut oder sehr lange reden, möchten oft sicher sein, dass sie wahrgenommen werden.

Und ebenso gilt: Auf die eigenen Grenzen zu achten ist genauso wichtig wie Rücksicht auf andere. Beides darf nebeneinander Platz haben.







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Ihr nächster Schritt zur Klarheit. Schreiben Sie mir. 

Nadia Biondini Jörg           Coaching und Seminare           3084 Wabern bei Bern
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Anfahrt📍 Adresse: Sie finden mich in der katholischen Pfarrei St. Michael, Gossetstrasse, 3084 Wabern. Der Eingang auf der Seite Eichholzstrasse ist mit "Pfarrei Zentrum" gekennzeichnet.

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