Feldnotizen aus dem Leben: Familie
- NBJ Coaching und Seminare
- 4. Dez. 2025
- 1 Min. Lesezeit
Eine Kundin erzählt mir von einem dieser Abende, an denen einfach alles gleichzeitig passiert. Die Kinder streiten, laut und wild, und sie hört sich selbst schreien und ein Buch in eine Ecke werfen: „Jetzt reicht es aber!“
Später steht sie im Gang, noch mit diesem Druck im Brustkorb und einem schlechten Gewissen, das sich nicht so leicht abschütteln lässt. Sie denkt: „So möchte ich eigentlich gar nicht sein.“ Gleichzeitig weiss sie in diesem Moment auch nicht, wie sie anders hätte reagieren sollen.
Erst viel später, als sie im Bad steht und sich die Hände wäscht, merkt sie, wie erschöpft sie eigentlich ist.Sie sagt zu mir: „Ich wollte keine Schreimutter sein. Ich brauchte so dringend einen Moment Ruhe!“

Foto: RDNE Stock project via pexels.com
🦒 Mini-Tipp:
Wenn du spürst, dass dir alles gleichzeitig zu viel wird und du innerlich überläufst, nimm dir einen kurzen Moment Abstand, auch wenn es nur ein paar Atemzüge sind. Erst wenn du wieder Kontakt zu dir bekommst, tauchen Handlungsoptionen auf.



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