Feldnotizen aus dem Leben: Grenzen
- NBJ Coaching und Seminare
- 17. Nov. 2025
- 1 Min. Lesezeit
Viele Menschen denken, Gewaltfreie Kommunikation bedeute: nett sein, immer freundlich. Möglichst niemanden enttäuschen.
Seit ich GFK kenne und damit lebe, erlebe ich etwas anderes. Ich denke, ich bin weniger nett. Ich bin ehrlicher.
Ich traue mich eher, ich selbst zu sein.
Ein „Nein, das möchte ich nicht“ fühlt sich für mich heute weniger wie ein Angriff an.
Es ist Selbstkontakt und eine klare Absage an eine konkrete Strategie, nicht an mich aos Person.
Das heisst nicht, dass es keine anderen Möglichkeiten gibt.
Oft entstehen sie erst, wenn ein Nein ausgesprochen wurde.

🦒 Mini-Tipp:
Wenn du innerlich merkst, dass da ein Nein ist und gleichzeitig der Gedanke auftaucht, du müsstest trotzdem:
Atme durch und spür kurz, wie es dir gerade geht.
Frag dich, was du brauchst.
Erinnere dich daran, dass ein Nein Mut braucht. Vor allem, wenn du das lange anders gemacht hast.
Und nimm dir Zeit. Zum Beispiel mit dem Satz:
„Ich schaue kurz, ob das für mich gerade möglich ist.“



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