Feldnotizen aus dem Leben: Busfahrt
- NBJ Coaching und Seminare
- 15. Okt. 2025
- 1 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 16. Dez. 2025
Kürzlich im Bus. Zwei Kollegen (nehme ich an) sitzen schräg vor mir und reden miteinander. Der eine sagt: „Er sollte einfach aufhören, alles durchgehen zu lassen.“ Der andere nickt ohne zu zögern: „Ja, aber er ändert sich halt nie.“
Dann stehen sie auf und steigen aus. Frustriert. Und ich merke, dass auch in mir etwas Unangenehmes hängen bleibt. Dieser Satz: „Er ändert sich halt nie.“
Er klingt so endgültig. So ist es halt. Ich kenne den Gedanken aus vielen Kontexten. Arbeit. Beziehung. Familie. Sätze wie dieser fühlen sich oft wahr an und erzeugen Stress, weil sie keinen Raum mehr lassen.

🦒 Mini-Tipp:
Wenn du merkst, dass ein Gedanke mit „nie“, „immer“ oder „halt“, endet, halte kurz inne.
Frag dich, was dieser Gedanke mit dir macht. Macht er weiter oder enger? Ist er wahr? Gibt`s Ausnahmen? Weitere mögliche Fragen findest du hier.
Allein dieses kurze Innehalten kann schon etwas Bewegung in festgefahrene Schleifen bringen.

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